Sonntag, 31. Januar 2010

20Jahre Photoshop

Ja liebe Photoshopper...Am 19.02. ist es soweit. Nunmehr 20 Jahre ist es her, als die erste Photoshop Version auf den Markt kam. Anlass genug das sich die besten zu einem interessanten Event zusammenfinden.
Am 19.02.2010, beginnend ab 06:00 Uhr...20 Stunden nonstop Photoshoppen...Was für die harten unter uns. Leider ein Freitag, was es mir leider nicht möglich macht, daran teilzunehmen. Doch für alle anderen, nehmt euch die Zeit, es wird sich lohnen!
Die Pro´s der Szene werden euch wieder viele Geheimnisse lüften.

Referenten:
- Calvin Hollywood
- Olaf Giermann
- Marius Schwiegk
- Ralf Mack
...um euch mal ein paar Namen zu nennen



Ein Zeitlicher Ablauf... Schaut ruhig mal rein!



Das Event ist kostenlos, bedarf nur einer Anmeldung, welche auch kostenlos ist!
Beeilt euch, da es nur begrenzte Plätze gibt!


Wettbewerb

Nebenher wird ein Wettbewerb durchgeführt unter dem Thema
"Made with Photoshop"...Vielleicht habt ihr Lust auch mit teilzunehmen!

Weitere Info´s erhaltet ihr auf der Homepage

http://www.shortcut-to-brilliant.com/cgi-bin/WebObjects/Shortcut2Brilliant.woa/wa/displayPage?page=start


Solltet Ihr auch teilnehmen, wünsch ich allen viel Erfolg!


Lieben Gruß aus der Uni
Micha

Samstag, 30. Januar 2010

Wieso ist Raw für Bildbearbeitung besser?!

Unbearbeitet, unverkürzt, eben »roh« das bedeutet RAW. Das Kürzel steht für eine von der Digitalkamera nicht verarbeitete Aufnahme, so wie sie aus dem Sensor kommt.
Vergleichbar mit einem belichteten, aber nicht entwickelten Film einer Analogkamera!


Wieso im Raw fotografieren!?JPEG ist doch farblich besser und kontrastreicher...

Eine Aussage die nicht grundsätzlich falsch ist, aber genaueres betrachten erfordet!
JPEG ist ein Bildformat der Kamera, was komprimiert ist und bei dem immer Kamerainterne Bearbeitung erfolgt, wie Sättigung, Kontrast usw.!
Meist hat dies aber einen Qualitätsverlust zur Folge!
Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Farbtiefe, welche ich an einem Beispiel aufzeigen will.

- Eine Raw-Datei speichert Rot, Grün und Blau jeweils mit 12 Bit. Die Farbe Blau kann demnach in 4096 Tonwertstufen dargestellt werden.
- Eine JPEG-komprimierte Datei bringt es dagegen nur auf 256 Tonwertstufen.
- Soll nun ein dunkler Bereich im Foto aufgehellt werden, wird beim JPEG ein
kleiner Bereich mit wenig unterschiedlichen Farben gestreckt. Dadurch treten Lücken in den Tonwerten auf.
- Eine höhere Farbtiefe, wie Raw-Daten sie bieten, verhindert dies.

Ein klarer Pluspunkt für das Raw-Format! Mittels verschiedener Programme, wie ACR (Adobe Camera Raw)oder Lightroom, lässt sich nun aus dem rohen Ei ein Foto erstellen. Wichtig, das nur durch eine Bearbeitung daraus auch ein Foto wird!
Eine Weiterverarbeitung in jegliche verlustfreie Formate wie TIFF ist jederzeit möglich, was aus einem verlustbehafteten JPEG wenig Sinn macht!

Was aber auch Vorteile hat, besitzt auch Nachteile....
Das größere Datenformat benötigt aber auch je nach Auflösung extrem viel Platz, was auch die Schreibgeschwindigkeit auf die Speicherkarte erhöht und somit das Auslöseverhalten der Kamera beeinträchtigt.
Eine Bearbeitung ist sogut wie immer nötig um die Parameter anzupassen! Was zur Folge hat, das auch ein entsprechendes Programm benötigt wird!

Meine Empfehlung:
Wer seine Bilder wie Ich stets bearbeitet, dem bietet das Raw-Format einfach einen größeren Spielraum um Anpassungen nach eigenen Geschmack zu treffen und verlustfrei die Bilder weiterzuverarbeiten, mit zum Beispiel Photoshop.
Wer Bilder nicht nachverarbeiten kann, weil Zeit fehlt oder z.B. Party-Bilder auf einer Homepage veröffentlichen will, dem empfehle ich im JPG-Format aufzunehmen!

Wie steht ihr dazu?!
Eher Raw odere Jpeg und warum!?

Schönen Samstag Abend
Micha

Freitag, 29. Januar 2010

Wieso Grafiktablett?!

Zur linken seht ihr mein Grafiktablett! Doch warum brauch ich sowas überhaut?!Mmmhhh... Es gibt doch Mäuse, die sind doch genauso gut!

Eine Frage die sicherlich jedem Bildbearbeiter mal gestellt wurde der mit so einem Teil arbeitet. Genau aus diesem Grund wollte ich heute mal über das Thema aufklären!


Was ist das überhaupt!?
Es handelt sich hierbei um ein Eingabegerät in Form eines Pads, welches über einen Stift bedient wird. Diese Stifte sind druckempfindlich und ermöglichen somit naturgetreues Schreiben und Malen z.B. innerhalb einer Bildbearbeitungssoftware. Diese gibt es in verschiedenen Größen von klein(DIN A6) bis 21 Zoll, mit integrierten Bildschirm usw.! Man kann sein Tablett auch erweitern wie zum Beispiel durch Airbrush-Stifte!

Unterschied zur Maus
Im Gegensatz zum Grafiktablett kann eine Maus nicht während einer Zeichenbewegung den Druck steuern, was zur Folge hat, das man ständig Stärke und Größe manuell einstellen muss z.B. bei Retuschen!
Das ist der entscheidende Vorteil aus meiner Sicht beim Grafiktablett! Durch Druck mit dem Stift auf das Tablett kann wie beim Bleistift, Stärke und Intensität reguliert werden! Was sich beim Freihandarbeiten als sehr nützlich erweist!



Die Einarbeitung ist für jemand der jahrelang mit einer Maus arbeitet nicht ganz so einfach, aber innerhalb einer Woche gewöhnt man sich recht schnell um, und mag das Tablett zum Bearbeiten nicht mehr missen.




Meine Empfehlung

Also ich kann jeden, der sich mehr mit Photoshop und sehr intensiv mit Retuschen auseinandersetzt, sich ein Grafiktablett zuzulegen! Gute Einsteigermodelle wie mein Bamboo, der Firma Wacom, sind schon für unter 100 Euro zu bekommen. Teure Modelle gehen bis ca. 1900 Euro! Was die Größe betrifft mach ich es eigentlich nur am eigenem Empfinden fest! Jemand der mehr aus dem Unterarm zeichnet wird ein größeres bevorzugen. Ich, der eigentlich mehr mit dem Handgelenk zeichnet, dem reicht auch ein kleines!

Würde mich freuen wenn Ihr mir Eure Erfahrungen im Umgang mit Maus oder Grafiktablett schildert? Was bevorzugt Ihr eher!?

Lieben Gruß und schönes WE
Micha

Donnerstag, 28. Januar 2010

Iris kontrastieren

Ja heute werde ich mich mal mit dem Thema der Iris beschäftigen!
Wie ich diese in meinen Bildern bearbeite und somit Tiefe in die Augen bekomme!
Wichtig hierbei zu sagen, das dies meine Möglichkeit ist und nicht den Anspruch auf die beste Möglichkeit erhebt!

Ich versuche immer nondeskriptiv zu arbeiten, das heißt, das ich jederzeit die Möglichkeit habe Änderungen vorzunehmen.

Im groben und ganzen geht es um Kontrastanpassung und Farbanpassungen!

Als erstes leg ich mir eine Einstellungsebene "Selektive Farbkorrektur" im Füllmodus "Linear Abwedeln (Hinzufügen)" an!
Nicht erschrecken, es geschieht eine extreme Aufhellung des Bildes, welche wir uns nun über eine schwarze Ebenenmaske ausblenden! Mit einem weichen weißen Pinsel und 100% Stärke male ich mir den Effekt auf der Ebenenmaske in die Iris ein.
Danach öffne ich die Einstellungsebene mit Doppelklick!
Regeln werde ich nun in grau und schwarz den Schwarzregler um Kontrast zu stärken! Es kann aber auch über die Regler Cyan, Magenta, Yellow in grau eine Färbung der Iris durchgeführt werden...Eben je nach Geschmack!
Als letzten Schritt reduzier ich die Deckkraft der Ebene...Meist zwischen 20-40% um eine Natürlichkeit noch im Bild zu lassen!



Als nächsten Schritt fasse diese Ebenen über Strg+Alt+Umschalt links+E zu einer zusammen und weise dieser den Füllmodus "Weiches Licht" zu.
Danach wird diese Ebene zum SMART-Objekt konvertiert um Änderungen noch nachträglich vorzunehmen.




Als nächsten Schritt wende ich den "Hochpassfilter" unter sonstigen Filtern an!
Je nach Bildgröße müssen sie hier zwischen 1-8 Pixeln den Kontrast setzen. Am Ende blenden sie den Effekt wieder über Ebenenmaske aus und malen ihn selektiv ins Bild!



Mein Ergebnis:


Und jetzt viel Erfolg beim selber ausprobieren!
Vielleicht zeigt ihr mir ja eure Ergebnisse...

Liebe Grüße Micha

Mittwoch, 27. Januar 2010

Heute gibts Bilderklärung


Bei meinem allerersten Post möchte ich den Lesern gerne eins meiner Bilder aus den letzten Shooting näher bringen!

Zur linken sehen wir das fertige Endblid!

Das Lichtsetup zu dem Bild ist denkbar einfach gehalten!
Von vorne oben kam das sogenannte Butterfly-Licht! Erkennbar an dem Nasenschatten, der einen Schmetterling bildet! Dieser Schatten sollte ca. mittig zwischen Nase und Mund sein!
Hier kam es aus ca. 45° in etwa 1,5m Entfernung, direkt von vorn!
Von hinten kam ein weiterer Blitz zum Einsatz! Darauf war eine Softbox, welche aber leider nicht groß genug war um das Model gleichmäßig auszuleuchten!
Also musste improvisiert werden und das taten wir auch!
Wir stellten ganz einfach zwei große Abschatter gegeneinander auf ( weiße Seite innen )! Danach befestigten wir eine große Diffuserfolie dazwischen und stellten die Softbox genau hinter den Aufbau!
UND SIEHE DA....Wir hatten eine Riesensoftbox! Diese wurde auf recht geringer Leistung nur betrieben. Sinn und Zweck war ja nur ein gleichmäßig weißer Hintergrund!
Ach ja nicht zu vergessen. Es gab noch einen Reflektor (weiß) auf Hüfthöhe um die Schatten im Halsbereich aufzuhellen.

Zu den Kamera-Daten:
Ich wollte ein Bild mit vielen Details und hoher Schärfe, also war sofort klar,
das die Blende klein gestellt werden muss!
Zum Einsatz kam eine Canon 1Ds Digital!
Benutzt hab ich das Canon 50mm 1:1,4, welches meiner Meinung nach hervorragende Leistung hat!

Blende - 13
Belichtungszeit - 1/160sec
Iso - 100
Brennweite - 50mm

Zur Bildbearbeitung:
Soviel wurde hier garnicht gemacht!
Der erste Schritt war wie gewohnt die Raw-Konvertierung!
Dort geschieht bei mir seltenst viel, eher wenig, da das meist mehr ist!
Belichtung, Weißpunkt und Vorschärfen werden aber durchgeführt!
Zur Hautbearbeitung gibt es so nicht viel zu sagen! Vieles geschah mit Reperaturwerkzeugen, danach wurde die Haut abgepudert!
Mittels geringem Dodge & Burn wurde das Portrait wieder plastischer gestaltet!
Der Zeichenlook wurde über eine SW-Ebene erreicht und über Verlaufsmaske nach unten eingestellt! Die Aufhellung über eine Tonwertkorrektur!
Danach alles zusammengefasst und über Verlaufsmaske wurde dann ein Zeichenfilter, der Filtergalerie drüber gelegt! Nachschärfen und fertig...

Viele Grüße
Micha