Mittwoch, 9. November 2011

Was war los...


Warum erschienen die Beiträge in letzter Zeit so unregelmäßig! Ja das ist relativ leicht aufzulösen.
Ich hatte in den letzten zwei Monaten die mündlichen und schriftlichen Diplomhauptprüfungen, die mich zeitlich sehr eingeschränkt hatten.

Eine harte Zeit, in der sehr häufig so ein kleiner Teufel auf meiner Schulter saß und mir liebevoll ins Ohr flüsterte: „Komm schnapp dir die Kamera und geh raus FOTOS schießen.“ 
Doch ich schaffte es standhaft zu bleiben. Ehrenwort. Dafür war es unglaublich schwer gegen den Teufel am ersten freien Wochenende nach den Prüfungen anzukämpfen.
Er riss mich mit und die kürzlich von meinem Großvater geschenkte Belca Beltica I (aus 1951) musste einfach mit in die Stadt. Aber meine Mittelformatkamera musste auch mal wieder mit.

Ach was soll´s... Einen Koffer mit Rollen bepackt und ab in die Stadt. Da braucht man nicht mehr ins Fitnessstudio nach so einem Tag.

Aber der Teufel flüsterte mir auch, dass ich meinen Kollegen und Freund Mario Klötzer anrufen soll, ob er nicht Lust hat mit mir einen gemütlichen Samstag zu vollbringen. So schlugen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe. Meine Sehnsucht nach fotografieren konnte gestillt werden. Die Beltica I wurde auf Funktion geprüft und Mario konnte den Arbeitsalltag ein wenig den Rücken zukehren.

Jaaa -  so ein Nachmittag unter Männern mit guten Kaffee und Kameras – einfach unbezahlbar!

Als ich die Ergebnisse unserer geschossenen Polaroids beim Kaffee übern Tisch reichte, kam ein zartes Lächeln beim Mario und ein gewinnendes nicken. „Alles richtig gemacht, würde ich mal behaupten!“

Bis bald,
Micha



Freitag, 7. Oktober 2011

Fotoapparate Versicherungen


Hallo liebe Blogleser,

heute geht es um ein Thema, dass uns sehr am Herzen liegt. Die Fotoapparate Versicherung.

Jeder Fotograf, ob Hobby oder Berufsfotograf, hat sich sicher schon einmal Gedanken gemacht, oder sollte sich mal Gedanken machen, ob solch eine Versicherung nicht auch für ihn sinnvoll ist.

Wir finden, Sie ist es. Wir halten sie nicht nur  für sinnvoll sondern auch wichtig. Für das Hobby selbst oder im Profileben geben wir oft tausende Euro für unsere Technik aus. Nur was ist, wenn etwas kaputt geht oder gestohlen wird, dann ist die Enttäuschung groß und man wäre sicher froh gewesen, wenn man solche eine Versicherung abgeschlossen hätte. Wir kennen genug Beispiele, haben aber auch eigene Erfahrungen, wie schnell doch eine Kamera umgestoßen oder unbeabsichtigt runter gefallen ist.

Nur bei welchem Anbieter sollte man seine Fotoausrüstung versichern?
Da lohnt es durchaus, ein paar Vergleiche durchzuführen. 
Meine Kameraausrüstung habe ich seit vier Jahren bei Pergande & Pöthe versichert und bin damit sehr zufrieden. Bisher hatte ich einen Schadensfall, dieser wurde unkompliziert und schnell abgewickelt. Hier bekommt man kein Geld, sondern die Reparatur bezahlt oder gleich eine neue Kamera.

Wichtig ist, dass die Versicherungsgesellschaft bei der ihr eure Technik versichern wollt, sich mit der Thematik Fotoapparate und Zubehör Versicherung richtig auskennt. Sprich, wo Fototechnik Weltweit im Einsatz sein kann und wo welche Gefahren lauern.

Versichert sind i.d.R. alle Gefahren innerhalb und außerhalb der Wohnung sowie Schäden und Verluste durch Unfall des Transportmittels, Brand, Blitz, höhere Gewalt, Explosion und Leitungswasser. Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Beraubung, räuberische Erpressung, Bruch sowie Beschädigung. Bei der Auswahl der Versicherung ist zu prüfen, welche Gefahren exakt versichert sind. Sowie das „Kleingedruckte“ lesen.
Ihr seht, es lohnt sich ein paar Anbieter zu vergleichen. Sicher hat der Ein oder Andere von euch auch eine Fotoapparate Versicherung abgeschlossen. Schreibt uns doch welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.
Für jene, die sich jetzt überlegen ihre Ausrüstung zu versichern, den bringt dieser Post hoffentlich ein wenig weiter.
Zum Schluss noch ein paar Anbieter im Vergleich. Schaut euch ruhig auf deren Webseiten um und findet die für euch passende Versicherung heraus.
Wenn Ihr noch Fragen habt schreibt uns einfach.
Viele Grüße
Mario & Micha
Anbieter Vergleich:

Pergande & Pöthe
Neuwertversicherung
Beispiel für Jahresbeitrag: 2,75 % des Neuwertes bei einer Selbstbeteiligung von 50,00 Euro je Schadenfall.
Pöpping´s Fotografenversicherung
Neuwertversicherung mit Einschränkung für Geräte, deren Zeitwert unter 50% des Neuwerts sinkt. Beispiel für Jahresbeitrag: 2,5 % des Neuwertes bei einer Selbstbeteiligung von 100,00 Euro je Schadenfall.
Aktiva
Neuwertversicherung
Beispiel für Jahresbeitrag: 2,8 % des Neuwertes bei einer Selbstbeteiligung von 125,00 Euro je Schadenfall. Mehrere Alternativen je nach Höhe der Versicherungssumme mit unterschiedlichen Jahres- und Selbstbeteiligungsbeiträgen.
Andreas Matthiesen (Versicherungsmakler)
Neuwertversicherung
Beispiel für Jahresbeitrag: 2,5 % des Neuwerte keine Selbstbeteiligung, bei weiterem Schadensfall innerhalb von 3 Jahren allerdings 250,00 EUR



Sonntag, 21. August 2011

Gedanken 4: "Manuelle analoge Mittelformatfotografie ist wie das heimische zubereiten eines eigenen Rezeptes"


Hallo liebe Blogleser. Diejenigen von uns, die noch ab und zu ein Fotofachgeschäft aufsuchen, kennen die vielen kleineren und größeren Bunten Schachteln hinter der Theke, sicherlich noch. Vielen Digitalfotografen streicht beim Anblick der Kleinbildfilme und Rollfilme ein eher Nostalgischer Schauer über den Rücken. Namen wie Ilford, Fuji, Kodak oder Agfa scheinen viele neuere Fotografen nur noch aus Büchern vergangener Zeiten zu kennen.

Auch Ich stellte mir noch bis vor einiger Zeit die Frage, gerade in Bezug auf die großen 120er Rollfilme: „Wer kauft denn solche Filme heute noch?!“ Und tatsächlich verschwinden in vielen Läden diese Filme immer mehr aus dem Sortiment.

Gerade in Bezug auf meine Weiterentwicklung prägten mich vor allem Künstler neuerer Zeit, wie James Russell. Immer mehr ziehen mich aber Bilder an, die einen ganz besonderen Look haben. Farben sind anders, von EXIF´s keine Spur und vom Format auch eher Anders als man es doch gewohnt war. Nun ist die Look-Gestaltung dank Lightroom, Photoshop und Co. Kaum mehr ein Problem. Doch irgendwie erreichte ich nie die Ergebnisse die auch mein Schaffen beeinflussten.

Wie also weiterentwickeln? Fest stand schon lange, dass meine Entwicklung irgendwann mal ins Mittelformat laufen soll. Geringere Tiefenschärfe, bessere Farbdarstellung, cremigeres Bokeh, höheres Auflösungsvermögen / bessere Detailzeichnung.

Durch einen Zufall bin ich  nun im Besitz einer halbmechanischen Mittelformat-Filmkamera. Dazu 2 Objektive, ein Filmmagazin und ein Polaroid-Rückteil. Nein es ist keine Hasselblad, dafür aber eine wunderbare Mamiya RZ 67 Pro II.

Soll das nun, meine mich schon seit längerem begleitende Vollformatkamera von Canon ersetzen?

Nein, das soll sie nicht.  Nichtsdestotrotz ist es ein schon fast magisches Gefühl, wenn man dieses Meisterwerk an Konstruktion aus dem Koffer holt und seine Teile zusammenfügt. Der Blick durch den Lichtschacht, der Einblick auf die riesige Mattscheibe, fasziniert jeden Freund der Fotografie.
Statt anschalten und auf den Knopf drücken, zwingt uns der Film, der nur begrenzte Aufnahmen hat, das Bild genauer zu komponieren, sorgfältiger scharf zustellen, besser das Licht einzumessen. Kurzum: Bewusster zu fotografieren. Das Motiv rückt in den Mittelpunkt.
Dieses Mehr an Arbeit, verlangsamt die Aufnahme gewaltig, dadurch wird es aber auch entspannter. Seit dem die digitale Fotografie sich durchgesetzt hat, verlangen auch viele Kunden sofort ein Ergebnis, was natürlich auch mal gegen diese Art der Fotografie spricht. Und ein Digitales Rückenteil; machen wir uns nix vor braucht der Foto-Enthusiast nicht, da er selten so große Abzüge macht, für das ein solches Back ausgelegt ist. Mal ganz abgesehen von den Kosten, die es bis jetzt auch nur ausgewählten Berufsfotografen der Werbebranche möglich machen, sich so etwas zuzulegen.

Filmfotografie, ins besondere die manuelle analoge Mittelformatfotografie ist wie das heimische zubereiten eines eigenen Rezeptes.
Natürlich kann man sich ein fertiges Essen kaufen, aber ein Gutes Essen fängt mit dem sorgfältigen auswählen der Zutaten an. Eben genau das geht meiner Einschätzung nach, mit dem digitalen Fotografieren ein Stück weit verloren. 
Der Weg zum Ziel ist bei einer analogen Mittelformatkamera um einiges länger und auch mühseliger, vor allem aber auch um einiges teurer. Aber das Ergebnis ist viel persönlicher und das Gefühl, wenn man alle Zutaten richtig komponiert hat, ist einfach magnifique. Die Genugtuung wird letztendlich viel mehr befriedigt, zumindest ist es bei mir so.

Und genau eine dieser wichtigen Zutaten ist bei meiner Mamiya, aber auch bei anderen Mittelformatsystemen der Rollfilm. Die Frage also wer solche Filme heute noch kauft, kann ich mir zumindest heute so beantworten. Es sind Fotografen, die etwas besonderes suchen, ihre Bilder anders komponieren, die Spaß an eigener Entwicklung haben, die ihre Fotografie entschleunigen wollen. Oder einfach nur Anhänger analoger Fotografie auf der Suche  nach bestmöglicher Bildqualität.

Welche Erfahrung habt ihr mit Rollfilmen? Kauft Ihr noch welche wie Wir? Habt Ihr Lieblingsfilme? 

Viele Grüße,
Micha

Donnerstag, 11. August 2011

Gedanken-3: „Ein halbes Jahrhundert Photo-Geschichte.“

"Ein halbes Jahrhundert Photo-Geschichte...", 

Dass, liebe Blogleser ist doch wohl einen Beitrag wert. Es geht um ein spezielles Thema, was mir persönlich sehr am Herzen liegt. Ich denke, der ein oder andere weiß was jetzt kommt. Für alle anderen noch 2-3 Zitate einleitend zu einem spannenden Bereich der Photografie:

"Ich denke nicht, dass ich Foto´s mache. Es sind Foto´s weil sie aus der Kamera kommen, aber Sie sind anders! Sie sind nicht gegenständlich und Ich stelle sie mir als kleine `Sofort-Gemälde´vor." GRANT HAMILTON

"... die Urwurzeln der Photografie sieht man da wieder!" PETER COELN

"… für mich, ist mit Polaroid arbeiten, Lichtmalerei..." INGE DICK

Erst vor kurzem fand  ich den Beitrag im Internet, der wenn ich nicht ganz falsch liege, Anfang dieses Jahres auf ARTE ausgestrahlt wurde. Diese sehr interessante Dokumentation, die im übrigen knapp eine Stunde geht, wollte ich Euch nicht vorenthalten und kann sie jedem Foto-Enthusiasten empfehlen. Schließlich geht es um ein ganzes Stück Geschichte...


Ein totgeglaubtes Medium feiert ein Comeback... Dank Dr. Florian Kaps ist ist die Geschichte, dieses wertvollen Mediums noch lange nicht zu Ende geschrieben.

Abschließen möchte ich die heutigen Gedanken mit einem Polaroid der letzten Tage.


Welche Erfahrungen habt Ihr mit Polaroid? Nutzt Ihr es auch noch ab und zu? Habt ihr noch solche Kameras?
Postet doch einfach den Link mit eurem zu letzt geschossenem Polaroid und schreibt uns, wie es dazu kam!

Viele Grüße,
Michael & Mario

Weitere Info´s zur Neuinterpretation des Polaroid auf: http://the-impossible-project.com/ 

Freitag, 5. August 2011

Technical-1: Lichtmessung per Hand? Wieso denn das?!

Noch heute zählen externe Belichtungsmesser eigentlich zu einem Standartequipment eines jeden Fotostudio. Mit einem Knopfdruck wird die "korrekte" Blenden-Zeit-Kombination ermittelt.

Hallo liebe Blogleser und einen schönen Gruß aus München. Habt ihr Euch nicht auch ab und zu gefragt, wie es der ein oder andere Fotograf, auch schon zu Zeiten der Analogen Fotografie fertig gebracht hat, ein "optimal" belichtetes Bild zu schaffen. Und das obwohl da kein Bildschirm dran war oder ein Histogramm, dass man sofort begutachten konnte, ob die Belichtung stimmt.
Mir ging es zumindest am Anfang meiner Fotografie so. Häufig entstanden bei meinen ersten Gehversuchen viele unterbelichtete oder überbelichtete Aufnahmen, aber eben keins, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Die Antwort der Profis war denkbar einfach: sie hatten einen Handbelichtungsmesser.

"Mit dem handlichen Messgerät lässt sich die Lichtmenge exakt messen, um dann anhand des ermittelten Lichtwerts (LW) eine geeignete Zeit-Blende-Kombination abzuleiten." (Albrecht & Ginter, 2010, S. 40).

Braucht IHR sowas, oder kann man getrost auf so etwas verzichten?!
Lohnt sich die Anschaffung eines solchen meist gar nicht so günstigen Gerätes, in Zeiten von digitalen Kameras und Photoshop noch? Auf diese und andere Fragen möchten wir eingehen und eigene Erfahrungen beisteuern.

Wofür braucht man einen Handbelichtungsmesser?
Moderne Belichtungsmesser messen sowohl Dauerlicht, als auch Blitzlicht, welches ein Motiv beleuchtet oder das von ihm reflektiert wird. Der ermittelte Messwert – Blenden und Verschlusszeiten eines LW (Lichtwerts) – kann anschließend auf Eure Kamera übertragen werden. Die Lichtmessung ist der Objektmessung überlegen und um vieles verlässlicher (Dazu aber an anderer Stelle mehr ->Extra Blogeintrag).

Wie gehe ich bei einer Lichtmessung vor?
Der Belichtungsmesser wird dazu nahe an das Objekt gehalten. Dabei zeigt die markante weiße Halbkugel  (Diffuser / Kalotte) in Richtung der Kamera. Durch drücken der Messtaste, erscheinen bei neueren Geräten auf dem Display die Belichtungszeit und der Blendenwert. 
Diese Daten lassen sich beliebig "shiften", sprich bei beihalten der ermittelten korrekten Belichtung etwa zugunsten einer kürzeren Verschlusszeit oder einer kleineren/größeren Blende verändern. Die Werte übertragt Ihr dann auf eure Kamera, natürlich im manuellen-Modus (M-Modus). 
TIPP: Überprüft auch Eure ISO-Einstellung an der Kamera oder am eingelegten Film. Wir haben uns auch schon gewundert, warum unser Gerät falsch misst... ;) War natürlich nicht das Gerät, sondern eine falsche ISO-Einstellung an unserer Kamera., die WIR nicht geprüft hatten.

Dauert eine Belichtungsmessung lange?
Grundsätzlich NEIN, kann aber je nach Lichtsituation zeitaufwendig werden. Trotzdem arbeitet man im Umgang mit dem Handbelichtungsmesser langsamer, da man ja erst eine Messung durchführen muss bevor man fotografiert. So lange sich die Lichtverhältnisse aber nicht ändern, kann mit den gemessenen Werten gearbeitet werden. Dies hat für Uns große Vorteile: 
  • Zeitersparnisse bei der Nachbearbeitung
  • Stabilität der Ergebnisse (hinsichtlich der Belichtung)

Garantiert der Belichtungsmesser nun bessere Bilder?
Die Frage, lässt sich einfach beantworten: NEIN. Ein Belichtungsmesser versucht je nach Messmethode ein "korrekt"- belichtetes Bild zu ermitteln. Ob das korrekt belichtete Bild nun letztendlich von seiner Stimmung und Wirkung wirklich besser ist, bleibt jedem selber überlassen. Weiterführend empfehle ich einen Blogbeitrag von Martin Krolop (Richtig belichten). Er setzt sich dabei kontrovers mit dem Thema der richtigen Belichtung auseinander.

Wenn er keine besseren Bilder erreicht, WOFÜR braucht man ihn dann?!
Wer wie Wir Studioblitze einsetzt, oder überhaupt mit Blitzlicht arbeitet, wird einen externen Belichtungsmesser zu schätzen lernen.
Einfach und komfortabel, wissen wir schon bevor die erste Aufnahme gemacht ist, wie sich das Licht in der Aufnahme auswirkt. Es kann also schon am Bild komponiert werden, bevor wir überhaupt belichtet haben. Desweiteren kann das Blitzlicht bis in den Zehntel-Blendenbereich genau eingemessen werden - wir sparen Zeit bei der Nachbearbeitung. Arbeitet Ihr mit externen Blitzlicht, das manuell eingestellt werden muss, ist so ein Gerät sicherlich seine Anschaffung wert.

Praktisch ist so ein Gerät nicht nur bei der Lichtmessung, sondern auch bei dem gezielten Ausmessen von Bildpartien mit der Spotmeter (vorausgesetzt, das Gerät beherrscht Spotmessung). Bei gezielten Ausmessen empfiehlt sich ein Spotmesser mit 1° (das hat meines Wissens nach keine Kamera intern verbaut). Auch Kontrast-Messungen lassen sich mit Belichtungsmesser leichter durchführen, und aus mehreren Messwerten lässt sich schnell ein Mittelwert ermitteln.
Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera sind aber nicht zwingend auf einen Belichtungsmesser angewiesen. So sind die integrierten Objektmessungen nicht schlecht, man muss sie nur interpretieren/verstehen lernen.

Zusammenfassung:
  • Wer mit Blitzlicht arbeitet, dem können wir so ein Gerät empfehlen
  • Wer nur mit Dauerlicht arbeitet, dem empfehlen wir sich genauer mit der Objektmessung auseinanderzusetzen.
  • Wer gezielt seine Belichtung feinfühlig steuern möchte/muss, der sollte sich so ein Gerät mal ausleihen und probieren ob es seine Arbeit nicht erleichtert.
Wie seht Ihr das? Arbeitet Ihr auch noch mit Belichtungsmesser? Was sind eure Erfahrungen im Umgang mit diesen Geräten? Wann setzt Ihr sie ein, wann eher nicht? Schreibt uns doch ganz einfach Eure Erfahrungen.

Viele Grüße,
Mario & Micha

Freitag, 29. Juli 2011

Gedanken-2: „Wer jedermann dient, bekommt von keinem Lohn.“

Hallo liebe Blogleser,

viel arbeiten und nichts verdienen? Das kann sich heutzutage niemand mehr leisten. Um weiterhin seine Fähigkeiten und Kenntnisse anbieten zu können, braucht man einen Arbeitslohn. Auch der Freiberufler.

Vor kurzem habe ich euch auf einen interessanten Blog aufmerksam gemacht (kunstundso). Einer der Artikel vom Autor Stefan Wabner ist mir besonders ins Auge gestochen, er beschäftigt sich darin mit der Frage, ob und warum auch Freiberufler keine Leistungen umsonst erbringen sollten. Auch uns erreichen in letzter Zeit einige E-Mails mit Anfragen zu diesem Thema – deswegen möchten auch wir einmal Stellung dazu beziehen.


„Zu Beginn seines Eintrags, stellt uns Stefan Wabner in einem Video den Schriftsteller und Drehbuchautor Harlan Ellison vor, der ebenfalls eine sehr gefestigte Meinung zu diesem Thema hat und nicht damit hinter dem Berg hält. Schaut es euch einfach mal an!“







Lohn für Leistung

Das eingangs verwendete Sprichwort zeigt uns auf, dass jemand der für jeden alles macht und sich seines eigenen „Marktwertes“ nicht bewusst ist, letztlich keinen Lohn für seine Arbeit erhält, weil sich dafür niemand zuständig fühlt und er seine Arbeitskraft schon immer kostenlos zur Verfügung gestellt hat – warum sollte ihn dann jemand dafür entlohnen? Leider scheint sich diese Denkweise heutzutage vor allem auch in der Kreativbranche einzunisten. Ist es nicht aber das Grundprinzip von Arbeit, dass man für seine Leistung einen Lohn erhält? Niemand kommt auf die Idee in ein Restaurant zu gehen und den Koch zu fragen, ob er das Essen heute für einen günstiger oder gar kostenlos anbietet. Warum aber beim Fotografen? Denn auch wir bekommen E-Mails von Kunden, die versuchen den Preis zu drücken.

In Aussicht gestellte Aufträge für Leistung?

„Folgeauftrag“ – Das Zauberwort und oftmals benutzte Köder für kostenfreie Arbeit. Letztens einem Bekannten von uns passiert: Er wurde zu einem Auftrag verpflichtet und das zu Konditionen, zu denen wir nicht arbeiten würden. Versprochen wurde ihm, dass bei Zufriedenheit des Kunden weitere Aufträge folgen würden. Was will der Kunde erreichen?

Sich ein Bild von den erbrachten Leistungen machen - das kann er auch bei der Betrachtung der Referenzen in Form von Mappen/Portfolio/Internetauftritt. Ich gehe doch auch nicht in ein Bekleidungsgeschäft und frage nach kostenlosen Hemden oder zusätzlichen Vergünstigungen nur mit der Aussicht, dass ich wiederkomme.
Und meldet sich der Kunde denn tatsächlich wieder? Er wird sich vielmehr einen anderen Fotografen suchen, da sein Prinzip funktioniert hat. Und wenn er wirklich wieder kommt, zu welchen Konditionen wird der Folgeauftrag ausgehandelt, wenn der Kunde bereits die Erfahrung gemacht hat, dass man sich unter Wert verkauft? Geschweige denn gut genug, dass man auch noch den vorherigen kostenlosen Auftrag mitfinanzieren könnte.


Aufmerksamkeit und Werbung für Leistung?

Freie Projekte von Fotografen sind letztlich auch keine kostenlosen Arbeiten. Die von uns gebuchten Modelle – die gebuchten, nicht die anfragenden – werden genauso entlohnt. Wir behandeln das als Auftrag, wie es jeder andere in diesem Bereich auch sehen würde. Der Trend zu kostenlosen Arbeiten schleicht sich vorwiegend aus dem Anfänger-Bereich ein, bei denen die Fotografen noch nicht von ihrer Arbeit leben. Häufig (nicht immer) bekommen Kunden so Qualität zweiter Wahl, weil Wissen und Erfahrung fehlen, doch damit ist allen Beteiligten nicht geholfen.

„Was nichts kostet, ist auch nichts wert“ - doch für einen entsprechenden Lohn, bekommt man ein entsprechendes Ergebnis. Wer sich nebenbei noch anderweitig um seinen Lebensunterhalt kümmern muss, findet auch nicht die Zeit um die gleiche qualitative Arbeit abzuliefern wie ein Selbstständiger. Aber auch wenn Anfänger stets den Fehler machen ihre Arbeit zu Schleuderpreisen zu verkaufen – werden sie doch lernen, dass sie damit den Ast ansägen auf dem sie selbst sitzen. Oftmals ist es besser keinen Deal abzuschließen, oder auf einen anderen Fotografen hinzuweisen, als schlechte Arbeit abzuliefern.


Also Hand aufs Herz und mal drüber nachgedacht: Seht ihr das wie Stefan Wabner und wir? Oder vertretet ihr eine ganz andere Meinung? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Viele Grüße Micha & Mario

Montag, 18. Juli 2011

SETUP 1: Minimalismus I

Hallo liebe Blogleser. Dieser Beitrag soll den Beginn einer Reihe an Beiträgen ankündigen. Worum wird es gehen? Um langweilige Lichtführung und das Verstehen. Wir möchten das aber immer in einem praktikablen Zusammenhang bringen, damit Ihr als Leser unsere Gedankengänge bei der Fotografie nachvollziehen könnt.

Wobei geht es in diesem ersten Beitrag der Reihe nun genau? Es geht um MINIMALISMUS... und das auch noch in als Beitrag I. Ihr werdet vermutlich darauf schließen können, dass da noch 1-2 Beiträge folgen werden. Dabei bezieht sich das heutige THEMA vor allem auf den:
  • Ausrüstungs - MINIMALISMUS
Schauen wir uns aber im folgenden erstmal dazu ein Beispiel an, um zu verstehen, worum es nun eigentlich geht.
... und nun schauen wir uns die Situation mal genauer an!

Man braucht nicht Unmengen von Technik. Oft reicht eine Kamera + Objektiv.
Ich würde mal sagen, wir erkennen auf dem Bild das es sich um einen sonnigen Tag handelt. Heißt also direkte Sonneneinstrahlung, harte Schatten, harte Kontraste... STOP... Aber doch nicht auf dem Model!?
Auf dem Model erkennen wir eine softe, weiche Lichtführung mit punktuellen harten Lichtern. Was erkennen wir noch? Wir sehen grüne Schwaden, wie Nebel vor dem Model und einen unscharfen Hintergrund.

Kommen wir jetzt zum Denk-Abschnitt. Durch den "Nebel", der eigentlich Blätterwerk ist, wird das Bild in einen Vorder-, Mittel- und einen Hintergrund geteilt. Außer einem Streifen, der im Mittelgrund Scharf ist, verschwimmt das Bild in einer Unschärfe. Das lässt darauf schließen, das mit einer Offenen Blende gearbeitet wurde.

Wie kommt aber diese softe Ausleuchtung zustande, und das an einem sonnigen Tag. Der Tipp ist nicht neu, wir wollen ja auch nicht das Rad neu erfinden. Aber wer genau hinsieht, erkennt dass das Model im Schatten des Baumes steht. Dabei wurde die Aufmerksamkeit des Models so gelenkt, das Sie beim posieren stets im Schatten steht. 
Reflexionen des Licht auf dem Untergrund in den Schatten, aber auch Lichtbereichen der Bäume hellen zusätzlich auf. So wird unser Modell von unten noch natürlich aufgehellt.

Die harten Lichtreflexe auf dem Model, wie sie hier durch das Blätterwerk der Bäume fallen, wurden bewusst in den Bildaufbau mit einbezogen. Sie geben den Bild eine nicht ganz gestellte Atmosphäre mit und sorgen für Natürlichkeit.

Die harten Kontraste im Hintergrund stehen dabei im kompletten Gegensatz zur weichen Ausleuchtung des Models, aber auch der Wahl der Blende. Durch die Unschärfe im Hintergrund, wird so auf das wesentliche des Bildes verwiesen...Nämlich das Model.


Fassen wir nochmal alles in wenige Sätze zusammen. Was wollten wir mit diesem Beitrag erreichen?!

FAZIT: Beginnt einfach eure zusätzliche Technik mal zu Hause zu lassen. Sicherlich hat diese auch ihre Berechtigung, aber sie lenkt gerade den Anfänger, aber auch Uns manchmal vom wesentlichen ab. Nämlich vom Fotografieren und dem Model. Sucht lieber in eurer Location nach Details. Details der Lichtführung, die ein gutes zu einem perfekten Foto machen. 
Denn das Licht ist entscheidend für ein Foto, die Technik unterstützt euch nur bei der Umsetzung eurer Idee.

So das war es für heute... Schreibt uns doch einfach, ob Ihr mit solchen Artikeln was anfangen könnt? Besteht ein Interesse daran, oder bringen sie euch so nix?!

LG 
Micha & Mario

Donnerstag, 14. Juli 2011

Heut kurz und knapp...

Guten Abend liebe Blogleser und viele Grüße aus München. Zur Zeit hab Ich (Micha) gerade viel um die Ohren, um euch trotzdem nicht verhungern zu lassen, gibt es heute ein Bild an dem ich gerade arbeite und einen Link, den ihr euch unbedingt mal ansehen solltet. Bei den Bildern handelt es sich um ein paar Aufnahmen aus dem letzten Monaten.
Aber bevor jetzt zu viel Text und Schwafelei kommt, zeig euch einfach das Bild...

click to enlarge
Linktipp: http://www.kunstundso.com/
Kunstundso.com ist der Blog für Selbstvermarktung, Leidenschaft und kreatives Zeitverdienen. Es erscheinen regelmäßig Artikel über Produktivität, das Leben als Freiberufler und wie man die Ressourcen “Zeit” und “Geld” optimal einsetzt. Wie kann man aus einer Leidenschaft seinen Lebensunterhalt bestreiten? Dieses Ziel umfasst Themenbereiche wie Selbstvermarktung, Gedankenexperimente und Konzentration auf das Wesentlichen. Das fängt bei der Frage an: “Was will ich übetrhaupt?” und hört beim Thema Steuern noch längst nicht auf. Die Leser sind Freiberufler, Selbstständige und Künstler, oder solche, die es noch werden möchten.

See Ya,
Micha

Montag, 4. Juli 2011

Gedanken-1: FORDERND & FÖRDERND gleichermaßen

Quelle: www.canon.de
Hallo liebe Leser und einen wunderschönen Start in die neue Woche! Es hat einen Moment gedauert mit dem neuen Post, dies hatte verschiedene Gründe.
Zum einen hat uns die Vorbereitung des Workshops einiges an Zeit gekostet, den wir aber leider wegen Absagen von Teilnehmern und den dazu führenden zu wenig Interessenten zum geplanten Termin ausfallen lassen mussten.
Davon lassen Wir uns natürlich nicht unterkriegen und sind schon jetzt an der Planung eines neuen Termins dran. Vielleicht klappt es dann bei dem ein oder anderen, den die Infos erst zu spät erreicht haben.

Nun aber zum heutigen Thema:

Angespornt vom "The Impossible Projekt" (Krolop & Gerst), aber auch von Mark Benini, die jetzt nur als Beispiele dienen (es gab noch einige mehr), ist bei mir die Lust nach dem Analogen Bild neben dem digitalen Part neu entflammt. Als Ich Mario davon erzählte, kam von ihm nur positive Resonanz. Also reingreifen in die Vitrine und die Guten Stücke mal abgestaubt.
Eine Aufgabe musste her.
Wir wollten ein Bild analog erstellen, dass ursprünglich in der digitalen Welt mit viel Aufwand in der Bildbearbeitung entstand (Es geht im folgendes Bild) aber auch von der Lichtsetzung schon etwas komplexer war!
Worauf kommt es nun aber an? Was mussten wir genaustens beachten? ....Bewusstere Planung beim Lichtsetzen, genaues einmessen der Blitzleistung, besseres Steuern der Posen,Mimik und Gestik!

Meine Anfänge in der Analogen Fotografie, hatten weniger was mit bewussten Fotografieren zu tun, umso mehr hatte ich mich gefreut als das digitale Zeitalter einsetzte. Nur muss ich jetzt sagen, dass sich die Zahl meiner Auslösungen wahnsinnig nach oben geschraubt hatten/haben. Häufig drückte ich den Auslöser meiner Kamera, ohne bewusst tiefgründig auf das Motiv einzugehen.
Zu wissen, dass man bei einem Kleinbildfilm eben nur 36 Bilder, im Mittelformat (beispielsweise Format 6*7 auf 120er Rollfilm) sogar nur 10 Aufnahmen machen kann, ist schon was Anderes.

Zusammengefasst muss man hier schon sagen... Analoge Fotografie fordert Uns als Fotografen deutlich mehr!

M. Krolop spricht von "FORDERND & FÖRDERND"  (Polaroid), die gleichermaßen nebenbei von statten gehen.

Fordernd: Andere Aspekt der Fotografie treten in den Vordergrund, die beachtet werden müssen
Fördernd: Im Sinne, sich mehr Gedanken im vorraus zu machen

Wenn Wir Analoge Fotografie charakterisieren sollen, wären vermutlich genau diese 2 Verben, aus meiner Sicht die wohl treffendsten.

Was haben Wir nun gemacht. Zum Einsatz kam meine ältere Canon 3000N und mein 85mm-Objektiv.
Die Einstellungen lagen bei etwa Blende 9 oder 10 und 1/125 sec auf Kodak BW 400 cn.

Canon 3000N mit Auslöser auf Stativ
komplexer Aufbau 4 harter Lichtquellen
Ein Ergebnis: (eingescannt vom Negativ - relativ schlechte Qualität, unbearbeitet bis auf leichtes schärfen)

Fühlt Euch doch auch mal ermutigt, zur Analogen Technik zu greifen. Sie schult ungemein, gerade weil jedes auslösen merklich Geld kostet. (Soll nicht heißen das digitales fotografieren nix kostet)
Vielleicht könnt Ihr uns aber auch Eure Erfahrungen im Umgang mit der Analogen Technik mitteilen. Seht ihr das wie Wir, oder vertretet Ihr eine ganz andere Meinung?

Viele Grüße,
Euer Micha

Montag, 6. Juni 2011

Nachtrag Workshop - Unsere Modelle

Guten Morgen liebe Leser und einen schönen Start in die Neue Woche.
Der Ein oder Andere wartet wahrscheinlich schon ein ganzes Stück darauf,
wen wir als Modelle für den Workshop organisiert/verpflichtet haben.

Nun ist es soweit....
Wir haben uns sogar für 2 Modelle entschieden. Wir haben ein Amateur-Model, aber auch ein professionelles Laufsteg-Model für Euch verpflichten können.
Die Veröffentlichung erfolgt erst jetzt, da der Fokus nicht auf unseren Modellen, sondern auf den Inhalten des Workshops liegt. (hier nochmal der Post mit den Info´s)

 Persönlich vorstellen werden Sie sich vermutlich auf dem Workshop selber.

Model DORINA
Model SHEILA
Model Sheila


So das war es von mir heute....
Nur noch soviel.... Es gibt noch Plätze für den Workshop...Aber vielleicht nicht mehr lange!

Grüße Micha

Montag, 23. Mai 2011

Behind the Scenes

Hallo liebe Blogleser und viele viele Grüße aus dem derzeit gerade sonnigen München. 
Heute geht es um ein sehr aktuelles Video, was wir erst vor einigen Wochen gedreht haben. Es geht diesmal um einen einen besonderen Bereich in der Portrait-Fotografie, zumindest thematisch. Denn erst vor kurzem waren die Jugendweihen vieler Familien.
Das kleine Video gibt Euch wiedermal einen Einblick hinter die Kulissen und wie bei Uns Fotoshootings ablaufen.

So das war es von mir heute, wünsche Euch noch ne schöne Woche und einen guten "Restmontag"
Euer Micha


Hier wie üblich ein paar Ergebnisse aus dem Shooting:




Sonntag, 8. Mai 2011

Workshop...Nun Aber endlich...

UPDATE: Termin Samstag 25.06.2011, von 10-18 Uhr
Hallo liebe Blogleser. Zwar sehr verspätet, dafür aber umso besser Auf- und Vorbereitet.
Eigentlich wollten wir Euch die Informationen zum Workshop viel zeitiger posten. Aber mein Studium, einige Projekte, Aufträge, Geburtstage, Feiertage und so weiter haben Uns ziemlich zeitlich eingeschränkt. Und wir möchten keine halbherzigen Sachen posten...
Viel mehr ging es Uns um klare Strukturierung, vernünftige Aufbereitung und Vorbereitung, so dass Wir Euch nun einen echten Leckerbissen anbieten können.

Das einzige was im Moment noch nicht genau feststeht ist der Termin, auf den Wir Uns in den nächsten Tagen noch einigen werden. Oder vielleicht die Termine, wenn die Nachfrage noch immer so hoch sein sollte.

Thema: How to Light / Portraitfotografie im Studio

Termine: Samstag 25.06.2011, von 10-18 Uhr

Ort: Fotostudio76, Windbergstr. 24, 08060 Zwickau

Preis: 139€ inkl. MwSt. pro Person (darin enthalten: nicht kommerzielle Bildrechte, Modelgage, Visagie, Referentengage, Speisen & Getränke)

Für die Details haben wir eine PDF erstellt. Diese findet Ihr HIER als Download!

Seite 2
Oder Ihr seht Euch die Seiten in Form von Bildern hier an.
Seite 1 

Seite 3
Seite 4


























Wenn noch Fragen sind, dürft Ihr sie Uns gerne stellen! Ansonsten hoffen Wir Euch bald bei Uns begrüßen zu dürfen!

Viele Grüße,
Micha

Mal wieder ein Video und ein paar Bilder

Guten Abend liebe Blogleser und viele viele Grüße aus dem sonnigen München. Ein Neues Video. Es gewährt Euch wieder einen kleinen Einblick in unsere Arbeiten. Ich möchte mich heute kurz fassen und gleich zum Video kommen



Hier sind wie üblich die Ergebnisse aus dem Video:






Wir wünschen Euch einen Guten Start in die neue Woche,
Viele Grüße
Michael & Mario

Donnerstag, 24. März 2011

Workshop: Eure Wahl!!!

Das TEAM Klötzer & Weiß
Hallo und ein Grüß Gott liebe Blogleser. Heute ist es soweit...
Es ging ja um Workshops. Ihr solltet uns Vorschläge schicken, die Euch interessieren. Nach der Ideensammlung, haben wir eure Wünsche geordnet und in die 2te Runde geschickt. Ihr habt gewählt und das sind Eure Ergebnisse:

Es haben sich insgesamt 28 Blogleser an der Umfrage beteiligt! Sind übrigens schon viel mehr, als wir ursprünglich erwartet hatten. Dafür möchten wir uns bei Euch ganz herzlich bedanken!

Letztendlich schienen wohl beide Themen, sowohl In- als auch Outdoor-Portraitfotografie bei Euch Anklang gefunden zu haben. Ihr habt euch entschieden...
Zwar war es ein knappes Ergebnis, aber mit einer Stimme mehr, um genau zu sein mit 17, wird der erste Workshop den wir ausrichten, sich mit der Portraitfotografie im Studio beschäftigen.

Keine Angst, wir werden dem anderen Wunsch auch nachkommen, nur eben nicht als erstes.
In wenigen Tagen werden wir euch die Details für den Workshop posten und freuen uns schon jetzt auf Euch.

Bis dahin, alles Gute
Euer Team von KW PHOTOGRAFIE

Montag, 21. März 2011

Auschreibung "Kids"

Hallo und Guten Abend  liebe Blogleser und viele Grüße aus München, von Michael, der gerade fein am studieren ist. Während er gerade damit beschäftigt ist, schreibe ich Euch diesen Blogeintrag.
Wir möchten heute den Blog mal  für einen kleinen Aufruf missbrauchen.

Doch worum geht es nun genau?
Wie der Titel des Post schon vermuten lässt, geht es um Kinderfotografie. Es geht dabei um ein Projekt, bei dem am Ende etwa 5 Ergebnisse Unsere Homepage zieren sollen.
Da das Fotostudio76 gerade an seinem neuen Portfolio arbeitet, möchten wir  1 oder 2 Familien ein besonderes Angebot unterbreiten. 
Wir suchen für das Projekt "KIDS", 2-4 Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren. Dabei spielt es keine Rolle ob Mädel oder Bube, Einzelkind, Geschwister oder Zwillinge. Vorausstezung ist aber, das ihr/ihre Kind/Kinder Spaß am fotografiert werden haben und Lust haben uns bei dem Unterfangen zu unterstützen.

Um das herauszufinden, veranstalten wir eine Art kleines Casting mit Ihnen in unserem Fotostudio, in 08060 ZWICKAU, bis zirka Ende April 2011. Dies wird auch nicht lange dauern. Vermutlich nicht länger als 20 min. Dabei wird auch ein Bild ihres Kindes aufgenommen um uns die Entscheidung zu erleichtern. Ende April wird oder werden  die Familien von uns benachrichtigt, die am besten zu unserem Projekt passen. 

Als kleiner Anreiz zur Teilnahme bekommen alle Familien die sich an dem Casting beteiligen einen Rabattgutschein von 10 % für ein Fotoshooting ihrer Wahl in unserem Fotostudio.

Aber nun zu den Details:
Es werden am Ende nur 3 – 4 Kinder ausgewählt. Leider nicht mehr.
Das Fotoshooting ist für die Ausgewählten Kinder kostenlos.
Als Dankeschön bekommen Sie das schönste Bild ihres Kindes als Fotoabzug in 20x30 cm in Premiumqualität kostenlos dazu und alle von Ihnen ausgewählten weitern Fotos zu einem reduzierten Preis.
Wer also seine Kinder mal toll in Szene setzen lassen möchte, der sollte diese Chance nutzen.
Die Fotoaufnahmen werden von Anfang bis Ende Mai 2011 stattfinden. Ein genauer Termin erfolgt in Absprache. Die Aufnahmen werden im Schwerpunkt an Orten wie z.B. im Park, auf dem Spielplatz usw. stattfinden. Möglich sind aber auch Fotos im Fotostudio.

Wichtig! Es muss vom Gesetzlichen Vertreter, Eltern, ein Model-Release Vertrag unterschrieben werden. In diesem werden alle Lizenzrechte zwischen Model und Fotograf geregelt, wie z.B. die Veröffentlichung.

Also liebe Eltern, wenn ihre Kinder und Sie Interesse an kreativen Fotos haben, dann vereinbaren Sie mit  mir einfach einen Termin. Sie erreichen mich unter KLICK

In diesem Sinne,
Viele Grüße... Mario K.

Dienstag, 8. März 2011

Reflektor mal Anders!!!

Das Vorschaubild lässt erahnen mit welchem Gerät wir das untenstehende Bild aufgenommen haben!  Ja in diesem Fall hatten wir einen Reflektor der Firma California Sunbounce in Größe "Pro" dabei. Aber in einer anderen Funktion als normal! Sicherlich ist diese Technik nicht neu, aber sicherlich nicht jedem bekannt. Inspiriert zu dieser Technik wurde ich durch ein Video von Krolop&Gerst (Link führt zum Video)

Nun unser heutiger Tipp:
Vorneweg, ein Reflektor dient eigentlich zum geführten Zurückwerfen von Licht! Wir haben Ihn Situationsbedingt andersweilig genutzt. Der Himmel war klar und die Sonne strahlte zur Nachmittagszeit. Effekt: ungewollte harte Schatten...
Wir wollten aber weiches Licht, zum Ausleuchten der Person nutzen. Üblicherweise nimmt man an solchen Tagen dazu Diffusoren, die ein geregeltes Wegnehmen von Licht in z.B. Blendenstufen (1/3; 2/3; 3/3) ermöglicht. Nur hatten wir einen solchen gerade nicht zur Hand. Also haben wir mit unserem Reflektor einfach volle Breitseite das Sonnenlicht abgeschirmt und ihn einfach als "Abschatter" genutzt. 
Unsere Logik dahinter war, dass durch wegnehmen der strahlenden Sonne eine reflektierende weiche "Restlichtquelle" übrig bleibt, nämlich die unmittelbare Umgebung!
Noch einfacher kann man spannende Portraits mit ganz besonderem Look nicht erstellen. Auch nicht mit einem Blitz!

Nur braucht Ihr zum nachahmen keinen California Sunbouncer Pro, nur hatten wir den gerade aufgebaut rumliegen. Diese Technik funktioniert auch mit jedem ausreichend Großen Gegenstand, der Schatten liefert. Nur sollte der Boden um die Person noch ausreichend leuchten, da sonst die weiche Restlichquelle fehlt.

click to enlarge
Und nun viel Spaß beim Ausprobieren und Licht wegnehmen!

Lieben Gruß,
Micha