Freitag, 2. April 2010

RAW Bearbeitung in Photoshop

Im heutigen Post möchte ich auf einen wichtiges Werkzeug bei der RAW-Bearbeitung hinweisen!
Nicht immer muss man 5 Stunden im Photoshop bearbeiten, vieles lässt sich, wenn ich es auch nicht immer getan habe mit dem Anpassungspinsel im Raw-Konverter vorneweg schon tun! Letztendlich sollte eine gute Raw-Konvertieung immer Grundstock einer Bearbeitung sein!
Auf dieses interessante Thema, brachte mich Profi MARTIN KROLOP mit seinem Blog, der über die Bearbeitung mit Lightroom sprach.
Für alle die mit dem mächtigen Lightroom arbeiten denen empfehle ich auf den Blog von Martin Krolop
http://www.krolop-gerst.com/blog/photoshop-video-tutorials/photoshop-8-lightroom-ist-machtig/!
Dort beschreibt er seinen Weg in der Raw-Bearbeitung in Lightroom! Wer wie ich kein Lightroom hat, sollte sich heute meinen Post reinziehen!

Ich möchte im heutigen Post, mehr auf MARTIN´s Weg eingehen, bloß anhand des Raw-Konverter´s in Photoshop! Seit diesem Post von Ihm, wende ich mehr und mehr der Bearbeitung in Raw zu.
Die Funktion des Anpassungspinsel´s befindet sich glaub ich erst ab ACR 5.0, das heißt, erst ab Photoshop CS4. Leider!!! Ich hoffe ich irre mich jetzt nicht!

Doch was lässt sich nun mit dem Anpassungspinsel, welcher sich im Raw oben in der Leiste bei z.B. Weißabgleich befindet nun alles machen!
  • Hautstrukturen glätten
  • Belichtungskorrekturen
  • Kontrastarbeiten
  • Strukturförderung
Warum widme Ich mich eigentlich diesem Thema. Nunja ich erwische mich sehr häufig, das ich recht lange an Photoshop sitze, als meine fotografischen Fertigkeiten fortzubilden! Sinn und Zweck also, weniger Zeit vor dem Rechner, stattdessen mehr fotografieren. Und so wie mir gehts sicherlich dem Ein oder Anderen. Da muss ich Martin Krolop absolut Recht geben.

So nun aber zum Vorher / Nachher:
 Nun im Detail (bis zu dem Zeitpunkt, ist nur mit dem RAW-Konverter gearbeitet)
Neben dem Anpassungspinsel, kam hier noch der Reparaturpinsel zum Einsatz um kleine Hautunreinheiten zu entfernen. Hierbei erwähne ich aber, das dies sicherlich einfacher mit Photoshop ist und empfehle auch diese Anpassung besser dort nachträglich durchzuführen!

Bis dahin sicherlich sehr interessant!


Nun aber zum eigentlichen, Dem Anpassungspinsel!
Rechts seht ihr nun die Einstellungen, die getroffen werden können!
"Neu" steht für einen neuen Korrekturpunkt. Durch setzen dieses und genaues einstellen der Regler, lassen sich nun partitiell Veränderungen in dein Bild malen!
Daran denken, sobald ihr einen neuen Korrekturpinsel nutzt die Einstellungen für das gewünschte Ergebnis wieder ändern müsst!
Vorteil bei dieser Retusche ist ein ständiges anpassen der gewünschten Intensität der Ergebnisse! Sollte zuviel belichtet sein bei einem eurer gesetzten Korrekturpinsel, so klickt ihr auf diesen und könnt bei den Reglern nachträglich Stärke einstellen!
Je nachdem, wieviel ihr ändern müsst/wollt, desto mehr einzelne Pinsel solltet ihr nutzen! Bei mir waren es ungefähr 13-17 auf dem ganzen Bild!
Ich hoffe ihr nutzt nun euren Raw-Konverter auch mit mehr bedacht und probiert den Anpassungspinsel aus!
Er erspart wahnsinnig Zeit und ist einfach in der Anwendung! Ach ja mein Ergebnis war eine 15-20 minütige Retusche, welche sicherlich mit ein wenig Übung noch schneller wird!
Angepasst hab ich das Bild in Photoshop noch mit einer Detailherausarbeitung, einer selektiven Farbkorrektur und Schlußendlich mit einer S/W-Konvertierung, welches insgesamt weitere 5 min benötigt hat!
So und nun viel Erfolg bei euren weiteren Arbeiten! Der Anpassungspinsel ist ein tolles Werkzeug!

Bis die Tage,
Micha

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