Weniger ist manchmal mehr!
Heute seit einiger Zeit mal wieder eine Erklärung, wie das nebenstehende Bild aufgenommen wurde und weiterverarbeitet wurde!
Wie der Titel des Posts schon erkennen lässt, handelt es sich hierbei um eine Aufnahme mit relativ wenigen Mitteln. Und so war es auch! Zum Einsatz kam eine einzige Lichtquelle!
Ach ja auf dem Bild, das bin ICH...Merkwürdig?!Warum denn kein Model! Naja man hat halt spontan nicht immer ein Model zur Hand, oder hat Zeit. Natürlich wäre es die bessere Lösung gewesen, denn als Model eigne ich mich nicht so wirklich!
Aber darum ging es garnicht! Vorrangig ging es um die Aus- und Weiterbildung meines Assistenten, nicht um die tollsten Foto´s. Technische Verfeinerung und Fehleranalyse standen im Vordergrund!
Das soweit zum Hintergrund, in welchem Rahmen das Bild entstanden ist!
Das hierbei eingesetze Hauptlicht richtete sich nach dem von uns gewünschten Effekt der Aufnahme! Wir wollten zum einen einen relativ harte, aber nicht zu harte Ausleuchtung! Deshalb kam für uns der Dish, als Lichtformer in Frage! Diesen setzen wir oberhalb leicht versetzt von mir als Model ein, um einen Schlagschatten im Bild zu erzeugen und somit dem Bild Tiefe geben!
Die Stärke des Blitzes haben wir auf eine Arbeitsblende f 8,0 eingemessen, da der Hintergrund im Bild scharf abgebildet werden sollte!
Wer genau hingesehen hat, erkennt das auf der Brille keine Reflektionen des Blitzes erkennbar sind. Doch wie ist das möglich...
Das ist relativ einfach...Blitz einfach höher angebracht!
Für etwas härtere Ausleuchtung oder noch spotartigere Ausleuchtung, empfehle ich den Einsatz einer Wabe am Dish oder vielleicht sogar einen Tubus! Die Wabe richtet das Licht, schafft aber einen noch stärkeren Helligkeitsverlauf auf dem Model. Das war bei uns aber nicht nötig, da der Blitz relativ nahe am Model stand und dieser Verlauf so eh schon zustande kam!
Am Ende noch das bearbeitete Bild:
Der Lichtabfall wurde mittels Photoshop weiter herausgearbeitet um den Blick des Betrachters noch stärker in Richtung Gesicht zu lenken. Durch die Schwarz-Weiß-Konvertierung wurde das Bild meiner Meinung nach weiter dramatisiert und fesselt den Betrachter!
Lieben Gruß
Micha
Wie der Titel des Posts schon erkennen lässt, handelt es sich hierbei um eine Aufnahme mit relativ wenigen Mitteln. Und so war es auch! Zum Einsatz kam eine einzige Lichtquelle!
Ach ja auf dem Bild, das bin ICH...Merkwürdig?!Warum denn kein Model! Naja man hat halt spontan nicht immer ein Model zur Hand, oder hat Zeit. Natürlich wäre es die bessere Lösung gewesen, denn als Model eigne ich mich nicht so wirklich!
Aber darum ging es garnicht! Vorrangig ging es um die Aus- und Weiterbildung meines Assistenten, nicht um die tollsten Foto´s. Technische Verfeinerung und Fehleranalyse standen im Vordergrund!
Das soweit zum Hintergrund, in welchem Rahmen das Bild entstanden ist!
Einstellungen der Kamera: ISO 100, 1/125sec, f 8,0
Das hierbei eingesetze Hauptlicht richtete sich nach dem von uns gewünschten Effekt der Aufnahme! Wir wollten zum einen einen relativ harte, aber nicht zu harte Ausleuchtung! Deshalb kam für uns der Dish, als Lichtformer in Frage! Diesen setzen wir oberhalb leicht versetzt von mir als Model ein, um einen Schlagschatten im Bild zu erzeugen und somit dem Bild Tiefe geben!
Die Stärke des Blitzes haben wir auf eine Arbeitsblende f 8,0 eingemessen, da der Hintergrund im Bild scharf abgebildet werden sollte!
Wer genau hingesehen hat, erkennt das auf der Brille keine Reflektionen des Blitzes erkennbar sind. Doch wie ist das möglich...
Das ist relativ einfach...Blitz einfach höher angebracht!
Für etwas härtere Ausleuchtung oder noch spotartigere Ausleuchtung, empfehle ich den Einsatz einer Wabe am Dish oder vielleicht sogar einen Tubus! Die Wabe richtet das Licht, schafft aber einen noch stärkeren Helligkeitsverlauf auf dem Model. Das war bei uns aber nicht nötig, da der Blitz relativ nahe am Model stand und dieser Verlauf so eh schon zustande kam!
Am Ende noch das bearbeitete Bild:
Der Lichtabfall wurde mittels Photoshop weiter herausgearbeitet um den Blick des Betrachters noch stärker in Richtung Gesicht zu lenken. Durch die Schwarz-Weiß-Konvertierung wurde das Bild meiner Meinung nach weiter dramatisiert und fesselt den Betrachter!
Lieben Gruß
Micha
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